Broschüren "unseren Freunden" und Jahresbericht

Hier können Sie lesen, wie die Armenfürsorge der Schwesternschaft umgesetzt wird. Die letzten Ausgaben des Mitteilungsblatts "unseren Freunden" stehen zum Download bereit.
Der Jahresbericht 2016/17  informiert Sie über die Zahl der Kinder in den Heimstätten in Asien und Lateinamerika. Ausserdem enthält er die wichtigsten Zahlen des Geschäftsjahrs 2016/17 und den Prüfungsvermerk des Wirtschaftsprüfers. Auch die wichtigsten Informationen aus dem "Annual Report 2016" der "Sisters of Mary" stehen dem geneigten Leser an dieser Stelle zur Verfügung.

 

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Dezember 2017 • "unseren Freunden" Nr. 90 • 19. Jahrgang

 

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Oktober 2017 • "unseren Freunden" Nr. 90 • 19. Jahrgang

 

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Juli 2017 • "unseren Freunden" Nr. 89 • 19. Jahrgang

 

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April 2017 • "unseren Freunden" Nr. 88 • 19. Jahrgang

 

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Januar 2017 • "unseren Freunden" Nr. 87 • 19. Jahrgang

 
   


Jahresbericht Weltkinderdörfer >Der Schwestern Maria<, 1.4.2016 bis 31.3.2017

Annual Report "Sisters of Mary", 2016

Vorstellungsflyer

 

 

 

1. Name, Sitz, Anschrift

Weltkinderdörfer der "Schwestern Maria" Villages du monde pour enfants des "Soeurs de Marie"
Villaggi del mondo per i bambini delle "Sorelle di Maria"

Ottikerstrasse 55
8006 Zürich
Telefon: 044 / 361 66 36
Fax: 044 / 361 66 53
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Spendenkonto: Postkonto: 80-26301-5


Kurzbeschreibung

Die Schützlinge der Marienschwestern kommen aus den Elendsvierteln der Millionenstädte oder von den kargen Feldern des Hinterlandes. Sie haben einige Jahre die Grundschule besucht und können lesen, schreiben und rechnen. Das reicht oft nicht, um aus der Trostlosigkeit in den Elendsvierteln herauszukommen.

Deshalb nehmen »Die Schwestern Maria« sie auf, speisen sie, kleiden sie und bereiten sie auf ein Leben ohne Armut vor. Sie tragen Sorge für eine gute schulische Ausbildung. Darauf aufbauend werden sie in typischen Berufen des jeweiligen Landes qualifiziert.

Die Schwestern vermitteln Barmherzigkeit und Liebe, denn nur durch das eigene Erleben können sie diese auch später weitergeben. Die Fürsorge geht soweit, dass alles getan wird, um die Jugendlichen in Lohn und Brot zu vermitteln.

Zur Zeit stehen rund 20.000 Kinder und Jugendliche in der Obhut der Schwestern Maria.

Wo leben die Kinder?

Die Heimstätten der Schwestern in Asien und Lateinamerika sind nach Mädchen und Buben unterteilt (boystown und girlstown).

Kinder der »Schwestern Maria«

    31.12.2016
Korea      1.029
Philippinen    11.101
Mexiko     4.956
Guatemala     1.917
Brasilien     1.031
Honduras 712
Gesamt    20.746

Die Kinder sind in der Regel etwa zwölf oder 13 Jahre alt und werden für sechs Jahre aufgenommen. Neben den klassischen Unterrichtsfächern (Mathematik, Naturwissenschaften, Englisch) werden auch berufsvorbereitende Kurse absolviert (am PC, mit Werkzeugen, in der Schneiderei, in der Gastronomie). Der Schulabschluss entspricht etwa unserer Mittelschule und die zusätzlichen Fähigkeiten machen es möglich, dass viele der Abgänger direkt in Arbeitsverhältnisse vermittelt werden können.

Was erhalten die Kinder?

Die Schwestern sorgen für

- Unterkunft in eigenen Häusern
- Regelmässige Verpflegung
- Kleidung
- Medizinische Versorgung
- Schulische Ausbildung
- Kurse zum Aufbau von Zusatzqualifikationen.

An sechs Tagen in der Woche besuchen die Kinder die eigene Schule und leben mit rund 40 Kindern als „Familie“ unter der Leitung einer Marienschwester zusammen.

Die Schützlinge sollen in den Jahren bei den Schwestern ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln. Dazu tragen die Erfolge im Sport, das Erleben und Erforschen der eigenen kulturellen Wurzeln und die Besinnung auf geistliche Werte bei.

Die Kinder lernen, essen und spielen gemeinsam in ihrer Familie. Nachts teilen sie den Schlafsaal. Die Schwestern vermitteln allen Kindern Werte wie Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Dankbarkeit.

Die Nachhaltigkeit der Förderung der Kinder ist sehr hoch einzustufen. Die Seite der Ehemaligen von den Philippinen sind im Internet einsehbar und ein sichtbarer Beleg: www.asmsi.org.ph/

In Guatemala und Brasilien wird jeweils eine Tagesklinik Clínica Médica María unterhalten. Auf den Philippinen sind es mittlerweile zwei Ambulanzzentren.
Hier werden Patienten aus den Slums kostenfrei behandelt. Die Behandlung, Medikamente und oft auch ein warmes Essen sollen den Menschen in ihrer Krankheit eine Hilfe sein.

Woher kommen die Kinder und wie erfolgt die Auswahl?

Sie stammen aus den Elendsvierteln der ausufernden Millionenstädte oder von den kargen Feldern des Hinterlandes. Das wichtigste Auswahlkriterium ist die Armut der Familie, in denen die Kinder aufwachsen.

Oft auf Vorschlag von lokalen Priestern werden die Kinder vor der Neuaufnahme einem schriftlichen Test unterzogen. Einige Fragen nach den Lebensumständen, der schulischen Vorbildung und der Familie müssen beantwortet werden. Eine Marienschwester führt diese Tests durch und verschafft sich immer einen persönlichen Eindruck von der Familie und deren sozialer Situation.

Die Entscheidung über die Aufnahme erfolgt oft noch am gleichen Tag. Die Schwestern sind zum Teil über Tage mit Bussen oder Schiffen und zu Fuss unterwegs.

Die Gelder kommen an!

Kardinäle, Bischöfe und lokale Politiker sind gerne anwesend, wenn ein Neubau in Asien oder Lateinamerika eingeweiht wird oder wenn die Absolventen verabschiedet werden. Eine Vielzahl von Dankesbriefen belegt die Seriosität der Armenfürsorge.